Seit einigen Jahren gewinnt das Brandungsangeln an der Küste der Landes immer mehr Anhänger. Diese Angeltechnik ist bei Liebhabern von Doraden und Wolfsbarschen sehr beliebt, und dieser sportliche Fischfang ist für jeden zugänglich. Hier ist das Wichtigste, was du über das Brandungsangeln in den Landes wissen solltest.
Wie betreibt man Brandungsangeln?
Das Brandungsangeln – ein englischer Begriff, der „in die Welle werfen“ bedeutet – wird am Meer, an der Küste, vom Strand, von Deichen oder Felsen aus betrieben. Das Brandungsangeln auf Doraden und das Brandungsangeln auf Wolfsbarsche sind die beiden am häufigsten praktizierten Techniken.
Der Brandungsangler verwendet eine lange Rute (mindestens 4 Meter), um große Entfernungen zu erreichen und seine Schnur so weit wie möglich hinter die Wellen zu werfen, für die Erfahrensten über 100 m vom Ufer entfernt. Die Rute wird vertikal auf einem Ständer gehalten. Man muss sich regelmäßig mit der Flut bewegen. Als Angelköder verwendet man Sandwürmer, aber auch Garnelen, Krebse oder Tintenfische, die sehr gut am Haken halten.
Wann angelt man mit Brandungsangeln?
Das Brandungsangeln in den Landes ist das ganze Jahr über möglich, tagsüber wie nachts, idealerweise bei auflaufendem Wasser. Die günstigsten Angelzeiten sind von Mai bis Dezember. Und bei Springfluten, mit Koeffizienten über 110, ist das Angeln umso besser. Wisse schließlich, dass du bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang, aber auch nachts, die größten Chancen auf große Fänge hast. Die Fische nähern sich dem Ufer, um Nahrung zu finden.
Welche Fische kann man fangen?
Bei dieser sogenannten „sportlichen“ Angelart kann man eine große Vielfalt an Fischen fangen: Doraden (graue und königliche), gefleckte Wolfsbarsche, Seezungen, Steinbutte, Geißbrassen, Marmorbrassen...
Welchen Angelschein?
Im Gegensatz zum Süßwasserangeln benötigt das Angeln vom Ufer aus keine spezielle Genehmigung oder Erlaubnis. Man muss jedoch eine goldene Regel beachten: Es ist verboten, den Fang weiterzuverkaufen!
Wo angelt man mit Brandungsangeln in den Landes?
Mit ihren riesigen Sandstränden ist die Küste der Landes ein Paradies für Meeresangler. Zu den unverzichtbaren Angelplätzen gehören:
- der Strand Petit Nice in Biscarrosse
- der Strand La Lette Blanche in Vielle-Saint-Girons
- der Strand Cap de l'Homy in Lit-et-Mixe
- der Strand Courant d'Huchet in Moliets-et-Maa
- der Strand von Soustons
- der Kanal des Meeressees von Vieux-Boucau
- der Deich von Tarnos, Labenne-Plage
- der Zentralstrand von Hossegor
Die Ausrüstung
Während Brandungsangel-Profis in High-Tech-Ausrüstung investieren, kann man für die gelegentliche Ausübung (am Wochenende oder im Urlaub) ein erschwingliches Brandungsangel-Set aus Rute und Rolle wählen. Rechne mit 50 bis 80 €. Man sollte sich auch Wathosen zulegen, um ins Wasser zu gehen, und eine kleine Stirnlampe für Nachtangler.
Tipps für den Angelanfänger
- Achte auf die sehr gefährlichen Baïnes (Wasserlöcher) wegen ihrer starken abwärts gerichteten Strömung.
- Angle bei auflaufendem Wasser für bessere Ergebnisse.
- Angle niemals allein und bleibe aufmerksam.
- Denke daran, dich für das Nachtangeln gut einzupacken.
- Respektiere die Badezonen und Wassersportbereiche.
Im Sommer bieten lokale Guides an, dir das Brandungsangeln beizubringen. Erkundige dich bei den Tourismusbüros an der Küste (Soustons, Mimizan, Hossegor, Vieux-Boucau, Biscarrosse, Capbreton).
photo@Joe Shlabotnik, CC BY 2.0, flickr