Heute nimmt Sie der Campingplatz Le Saint Martin mit auf einen Spaziergang zum Fischmarkt von Capbreton, dem einzigen Fischereihafen an der Küste der Landes. Lokaler und handwerklicher Fischfang, sehr erschwingliche Preise, malerische Atmosphäre – all das sind gute Gründe, diesen Fischmarkt zu besuchen, wo der Verkauf direkt und ohne Zwischenhändler erfolgt.
Ein Besuch, den man nicht verpassen sollte, wenn man nach Capbreton kommt
In den Landes, nahe dem Baskenland, ist Capbreton untrennbar mit seinem Hafen verbunden. Auch wenn die „Stadt der 100 Kapitäne“ Freizeitschiffe empfängt, hat sie doch eine sieben Jahrhunderte alte traditionelle Fischereitätigkeit bewahrt, die Erbin des Walfangs im Golf von Biskaya und später des Kabeljaufangs in Neufundland ist.
Heute fährt eine Flottille von 19 Booten, hauptsächlich Stellnetzfischer und Reusenfischer, für Tagesfänge entlang der baskisch-landesischen Küsten und bis nördlich des Beckens von Arcachon. Ein handwerklicher Fischfang, der seine Besonderheiten und Vorteile hat.
Fische der Saison
Ganzjährig geöffnet, bietet der Fischmarkt von Capbreton die einzigartige Gelegenheit, frische Produkte aus dem lokalen Fischfang zu probieren, einem küstennahen Fischfang, der die Jahreszeiten und Bestände respektiert. Im Sommer finden sich Thunfisch, Bonito, Seehecht, Rotbarbe und Sardellen an den Ständen der Fischhändler. Darunter sind auch Taschenkrebs, Hummer und Langusten, die mit Reusen gefangen wurden. Im Herbst und Winter bringen die Fischer Goldbrassen, Wolfsbarsche, Seezungen, Sardinen und andere Tintenfische in ihren Leinen und Netzen ein.
Man kauft seinen Fisch „direkt vom Boot“... direkt aus dem Laderaum auf den Teller!
Die Fischer von Capbreton verkaufen ihren Fisch „direkt vom Boot“, ohne über eine Fischauktion, direkt vom Meer auf den Teller. Ein Privileg, das 1652 von Colbert gewährt wurde und den Kauf von Fisch im Direktvertrieb zu sehr erschwinglichen Preisen ermöglicht.
Am Ende des Kais Georges Pompidou, am Fuße des Hafenmeisteramtes, stellen die Fischer ihre mit Eis gefüllten Stände auf. Jeder präsentiert stolz den Namen seines Bootes vor seinem Stand: L'Enfant Terrible, Le Crésus, Le P'tit Loup, Le Gavroche, Le Viking... Die Verkäufer stehen für Ratschläge zur Auswahl und Zubereitung des Fisches zur Verfügung. Sie können ihn ganz oder ausgenommen und vorbereitet kaufen. Danach geht es ab zum... Grill oder zur Plancha! Und die Preise sind angesichts der Produktqualität sehr erschwinglich und viel günstiger als im Fischgeschäft.
Besuchertipps
Der Fischmarkt von Capbreton ist ganzjährig täglich von 9 bis 12 Uhr und von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Wenn Sie zur richtigen Zeit kommen, haben Sie die Chance, das Entladen der Fischkisten mitzuerleben. Wir empfehlen Ihnen, morgens gegen 9 oder 10 Uhr zu kommen, um die typische Hafenatmosphäre auf sich wirken zu lassen. Es ist weniger los und es gibt mehr Auswahl. Die Anlieferungen hängen natürlich vom Fang des Tages ab.
Ansonsten gibt es zum Parken einen kostenlosen Parkplatz vor dem Hafen. Im Sommer sorgen kostenlose Shuttlebusse für die Anbindung des Hafens und des Hafenmeisteramtes. Ein Fährboot, „le Boucarot“, ermöglicht die Überquerung des Hafenbeckens zwischen dem Kai Pompidou (wo der Fischmarkt stattfindet) und dem Kai du Bouret (gegenüber).
Reizt Sie das Meer?
Das Angeln in Capbreton ist auch ein Freizeitvergnügen. Jetzt bist du dran! Im Sommer bieten Bootsbesitzer Ausflüge zum Angeln von Thunfisch (Roter und Weißer Thun), Bonito (ein Verwandter des Thunfischs) und Tintenfisch an. Von der Küste aus ermöglicht das Brandungsangeln unter anderem das Fangen von Wolfsbarsch, dem Königsfisch, der in den Landes Louvine genannt wird.
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